5.2.1.4.Übertragung von Geschäftsanteilen

1. Namensrechte: Wer als Gesellschafter der Gesellschaft seinen Namen gegeben hat, darf nach seinem Ausscheiden die Entfernung seines Namens aus der Firma nur dann verlangen, wenn die Befugnis zur Namensführung im Gesellschaftsvertrag entsprechend beschränkt wurde: OGH 25.03.1999, 6 Ob 17/99i, EvBl 1999/127 = RdW 1999, 528 = JBl 1999, 610.

Siehe dazu Geist, ÖJZ 2001, 126.

2. Formfehler: § 76 Abs.2 GmbHG verlangt zur Abtretung von Geschäftsanteilen unter Lebenden die Notariatsaktform. Ist dieser Notariatsakt wegen Formfehler unwirksam, so hat derjenige, der die Anteile erwerben sollte, keinen klagbaren Anspruch auf (formgültige) Übertragung der Anteile: OGH 13.04.1999, 4 Ob 99/99h, wbl 1999, 473.

Literatur: Umfahrer, Übertragung und Abfindung von GmbH-Anteilen, GesRZ 2010, 320.

226