1.3.6.2.Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 2001

Das Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 2001 (BGBl. I 135/2000) hat zahlreiche Neuerungen im Obsorge- und Sachwalterschaftsrecht gebracht. Hervorzuheben ist die Novellierung des § 21 Abs.2 ABGB mit der Herabsetzung der Volljährigkeit auf das achtzehnte (bisher: neunzehnte) Lebensjahr.

Jugendgerichtliche Anpassungen dazu wurden im Bundesgesetz BGBl I 2001/19 erlassen.

Literatur dazu: Hopf/Weitzenböck, Schwerpunkte des Kindschaftsrechts-Änderungsgesetzes 2001, ÖJZ 2001, 485 und 530; Haidenthaller, Schwerpunkte der Kindschaftsrechts-Reform 2001, JBl 2001, 622; Gründler, Die gemeinsame Obsorge nach dem KindRÄG 2001, ÖJZ 2001, 701; Fischer-Czermak, Zur Handlungsfähigkeit Minderjähriger nach dem Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 2001; Wallisch, Der "andere Elternteil" und das Besuchsrecht, JBl 2002, 487; Barth, Der Rechtsanwalt als Sachwalter, ÖJZ 2005, 53.

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