Anwaltliches Training

Manche Menschen interpretieren das Einschreiten eines Rechtsanwaltes auf der Gegenseite als Eskalation ihres Konfliktes und beantworten diese ihrerseits mit Eskalationshandlungen, wie beispielsweise Drohungen, Verboten oder Kommunikationsverweigerung. Wer auf der Gegenseite einen solchen Menschen vermutet und eine friedliche Lösung des Konfliktes erreichen möchte, der wird selbst dann nur ungern einen Rechtsanwalt mit seiner Vertretung beauftragen, wenn er rechtliche Unterstützung dringend benötigt.

Für solche Fälle bietet anwaltliches Training die optimale Lösung: Der Rechtsanwalt kann hier seinem Klienten alles Erforderliche mitgeben, um selbst mit dem Konflikt souverän umzugehen und rechtssichere Lösungen zu erarbeiten. Die Gegenseite erfährt nichts davon, daß der Klient engagierte anwaltliche Unterstützung genießt.

Inhaltlich geht es dabei vor allem um die Vermittlung von rechtlichen und vertrauensbildenden Kompetenzen. Beiden gemeinsam ist die Fähigkeit, in der Kommunikation mit dem anderen die richtigen Worte zu finden. Dabei bedeutet rechtliche Kompetenz, daß der Mandant in der Lage ist, zur richtigen Zeit die richtigen Erklärungen abzugeben, und vertrauensbildende Kompetenz, daß der Mandant konfliktverschärfende Äußerungen vermeidet und durch sachbezogene Mitteilungen – manchmal auch durch Schweigen – ersetzt.

Ein weiteres Einsatzgebiet des anwaltlichen Trainings dient der ▸ Erfolgsoptimierung von Gerichtsprozessen. Der Mandant perfektioniert hier sein selbstbewußtes und fokussiertes Auftreten vor Gericht, um den Termin seiner Vernehmung optimal zu nützen.